Induktionserwärmung im Einsatz in der modernen Schmiedeindustrie
Die Induktionserwärmung kann Schmieden bei bestimmten Anwendungen Vorteile bieten. Es werden die Prozess- und Konstruktionsanforderungen für geeignete Anwendungen sowie gängige Konfigurationen der Induktionserwärmung untersucht.
Von Dr. Valery Rudnev
Es gibt viele Möglichkeiten, Metallteile zu erwärmen, darunter den Einsatz von Induktionsheizgeräten, gasbefeuerten Öfen, Infrarotstrahlern, elektrischen und brennstoffbefeuerten Öfen usw. In den letzten drei Jahrzehnten hat die Induktionserwärmung aufgrund ihrer Fähigkeit, schnell eine hohe Wärmeintensität im Inneren des zu erwärmenden Werkstücks zu erzeugen, an Beliebtheit gewonnen. Diese Eigenschaften führen wiederum zu kurzen Prozesszykluszeiten
(hohe Produktivität) sowie zu einer reproduzierbaren Qualität. Die Induktionserwärmung ist zudem energieeffizienter und von Natur aus umweltfreundlicher als die meisten anderen Wärmequellen, einschließlich gasbefeuerter Öfen. Eventuell auftretende Rauch- und Dämpfe, die durch Schmierstoffrückstände oder andere Oberflächenverunreinigungen entstehen können, lassen sich leicht beseitigen. Eine erhebliche Verringerung der Wärmeeinwirkung ist ein weiterer Faktor, der zur Umweltfreundlichkeit der Induktionserwärmer beiträgt.